Anhäufeln: Zusatzarbeit, die sich auszahlt

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Ein angehäufeltes Kartoffelbeet sieht einfach schöner aus. Neben der verbesserten Optik gibt es weitere Gründe, die zusätzliche Arbeit des Anhäufelns, auch für andere Pflanzen, auf sich zu nehmen. Ein guter Zeitpunkt dafür ist, wenn die Gewächse schon etwa 10 – 20 cm hoch sind.

Vorteile des Anhäufelns

Je nach Gewächs und Jahreszeit kann das Anhäufeln folgenden Nutzen bringen:
 
  • Bodenfeuchtigkeit bleibt besser erhalten
  • Kräftigeres Wurzelwachstum und dadurch bessere Aufnahme von Wasser und Nährstoffen
  • Höhere Standfestigkeit
  • Grössere Blüten
  • Kräftigere Pflanzen
  • Höhere Erträge bei Gemüse
  • Schutz vor Schädlingen (z. B. Möhrenfliege, Kohlfliege)
  • Kälteschutz im Winter

Wo macht es Sinn?

Gemüse: Bohnen, Erbsen, Karotten, Kefen, Kohl, Lauch, Tomaten, Peperoni, Mais, Kartoffeln. Bei Letzteren dient das Anhäufeln auch dazu, dass die jungen Knollen kein Licht bekommen und grüne Stellen bilden. Diese grünen Teile sind giftig und müssen, falls vorhanden, vor dem Kochen weggeschnitten werden. Nicht angehäufelt werden sollten Salat, Sellerie und Kohlrabi.


 
Blumen: Duftwicken, Rosen. Bei Letzteren dient das Anhäufeln als Winterschutz.
 
Wyss Samen und Pflanzen AG, Christine Beuret
Bild von Christine Beuret

Christine Beuret

Christine Beuret ist Garten-Expertin bei der Wyss Samen und Pflanzen AG in Zuchwil, einem der führenden Garten- und Pflanzenunternehmen der Schweiz. Mit fundiertem Fachwissen schreibt sie seit 2012 regelmässig über Pflanzen, Aussaat, Pflege und Gartengestaltung.